Coburg Fewo Untergeschoss

Die Veste Coburg ist mit einer Fläche von 135×260 Metern, umschlossen von einem dreifach gestaffeltem Mauerring, eine der größten, aber auch ältesten Burganlagen. Erstmals wurde Sie im Jahr 1225 urkundlich erwähnt und befand sich derzeit im Besitz der Herzöge von Meranien. Archäologen belegen, dass die Veste aus der 1056 gebauten Burganlage "Koburgk" hervorgangen ist. Trotz ihres Alters zählt sie heute zu den am besten erhaltenstensten Burgenlandschaften. Ihren Spitznamen "Fränkische Krone" erhielt sie auf Grund ihrer Lage. Sie liegt fast 170 Meter über Coburgs Stadtzentrum, auf einer Höhe von 464 Metern über dem Meeresspiegel. Damit ist sie aus weiter Ferne - sogar aus Thüringern heraus - noch gut zu erkennen.

Eine weitere Besonderheit ist, dass die Veste in ihrer langen Geschichte als eine der wenigen kein einziges mal erobert wurde. Dies lag vorallem auch an der großen Anzahl diverser Verteitigungswaffen, Fallgatter, Eisentore oder dem 10 Meter hohen Eingangsportal. Gelang es dem Gegner trotz der Löwenbastion und der tiefen Gräben und hohen Brücken ins innsere Burgenlandschaft zu gelangen, musste er zunächst Laufgänge und Pechgruben überwinden.

Martin Luther hielt sich im Jahre 1530 fast ein halbes Jahr lang auf der Veste Coburg auf. Das heute noch vorhandende "Lutherzimmer", sowie ein Steinrelief mit seinem Profil erinnern daran.

Seit 1839 stehen die ersten Räumlichkeiten der Öffentlichkeit als Museum zur Verfügung. Weltbekannt sind vorallem die Kunstsammlungen der Herzöge von Sachsen-Coburg-Saalfeld, welche heute öffentlich auf der Veste präsentiert werden. Aber auch außergewöhnliche Ausstellungsstücke, wie Rüstungen, Kriegs- und Jagdwaffen oder edles Kunsthandwerk werden hier präsentiert.

Als weiteres Highlight gibt es hier die ältesten, noch funktionstüchtigen Kutschen der Welt zu bestaunen, sowie den größten, vollständig erhaltenen Eisengußofen. Das Kupferstichkabinett ist mit seinen 330.000 Blätern das größte in der Bundesrepublik.

Ein weiterer Höhepunkt eines Gangs durch die Veste ist das Lutherzimmer. In dem hat der Reformator 1530 ein halbes Jahr gelebt. Weitere historische Räume sind das vollständig mit Holz vertäfelte Jagdintarsienzimmer von 1632, die Große Hofstube und der 1504 fertig gestellte Festsaal sind ebenfalls zu besichtigen. In der Feste ist auch das weltweit bekannte Kupferstichkabinett, mit 330.000 Blatt eines der größten in Deutschland, untergebracht.

Anfang des 16. Jahrhunderts wurde die Veste sehr häufig für Aufenthalte der sächsischen Kurfürsten genutzt. Drei Jahrhunderte später begannen die Herzöge von Sachsen-Coburg-Gotha erste Kunstsammlungen von Weltrang einzubringen.

Die Veste Coburg wurde bei den Dreharbeiten zum Film "Luther" als Wartburg-Ersatz verwendet, da sich diese zu stark verändert habe. Des Weiteren gibt es auf dem Glände ein inzwischen stattliches Exemplar des sogenannten "Riesenmammutbaums", welchen man bereits aus großer Entfernung erkennen kann

Geöffnet: April - Oktober täglich, 9.30 - 17.00; November - März Di. - So. 13.00 - 16.00;24./25. + 31. 12. geschlossen
Eintritt: Erwachsene 5,- Euro, Kinder (6 - 18 Jahre) 2,50 Euro, Familien 10,- Euro

Location: Veste Coburg 1,  96450 Coburg

Enternung von der Ferienwohnung Müller: 3,3 km